Kategorie: Party

Löningen Marathon gefinished – und Party, Party, Party!

Am Samstag, den 24.06. um 14 Uhr, machten wir uns zu fünft auf den Weg in das nahe gelegene Löningen (Niedersachsen). Hier stand der Hasetal-Marathon an. 4 von uns hatten auch ihre Campingausrüstung dabei, denn am Abend sollte noch die After-Race-Open-Air-Party gerockt werden.

(von links nach rechts: ich, Jessi, Rianne, Heike, Mario)

Nachdem die Zelte standen und wir uns für die Rennen umgezogen hatten, ging es auch schon zum Startbereich. Heike, Rianne und Mario waren für das 10km Rennen gemeldet und starteten somit bereits um 16:15 Uhr. Das Wetter zeigte sich für eine Laufveranstaltung von der besten Seite: nicht zu heiß (~16-18 Grad), leichter Wind. Beste Voraussetzungen für ein schönes Rennen. Und so standen dann auch Jessi und ich zum Start um 17 Uhr mit Vorfreude an der Startlinie. Jessi hatte ihren ersten Halbmarathon vor sich, ich ging zum 6ten Mal auf die Marathondistanz. Ziele waren bei Jessi: minimal: ankommen, maximal: unter 2 Stunden. Ich hatte, mangels Vorbereitung und anliegender Party am Abend, mir als reales Ziel ~ 4:15 Stunden auf die Fahne geschrieben.

Und dann ging es los: In einem großen Pulk wurde die Strecke unsicher gemacht. Ich merkte unterwegs schon recht zeitig: Wenn das ein Lauf ohne große Qualen werden soll konnte ich die Pace meiner Frau nicht mitgehen. Und so verabschiedeten wir uns und ich gab meiner Frau noch eine Bitte mit auf dem Weg: Im Ziel würde ich mich sehr über ein echtes, kühles Blondes freuen.

Die erste Runde, somit die Halbmarathondistanz, näherte sich dem Ende und da ich ziemlich genau mit 2 Stunden in die zweite Runde ging war für mich schon klar: Meine Frau hatte ihren ersten Halbmarathon unter 2 Stunden gefinished (netto 01:54:55). Super Leistung Schatz! Ich bin sehr stolz auf Dich!

Bis auf einen Beinahe-Sturz (ich hatte ein wenig geträumt und bei km ~32 einen Hügel im Asphalt übersehen…) neigte sich dann auch die zweite Runde, allerdings mit wenig Zuschauern, unspektakulär dem Ende. Die letzten 2-3 km hatte ich noch eine nette Unterhaltung (hi Markus:-)) und konnte meinen Mitstreiter noch ein wenig gen Ziel ziehen.

Am Ende stand dann eine 4:06 auf dem Tacho, mit der ich vollkommen zufrieden war und bin. Es ist auch einfach mal schön, nicht die gesamte Strecke gegen die Uhr zu laufen, sondern einfach im Wohlfühltempo dahin zu gleiten.

Ich möchte natürlich nicht die Ergebnisse (brutto) von Heike (54:19), Mario (01:07:56) und Rianne (01:07:56) unterschlagen, die ebenfalls ganz toll unterwegs waren. Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

Beim Zieleinlauf stand dann auch tatsächlich meine Frau mit frischgezapften Bierchen im Zielbereich, herrlich! Direkt in die Massageecke, wo nichts los war und erst einmal Beine durchkneten lassen. Und nach ein, zwei Bierchen im Zielbereich mit allen anderen und dann auf dem Zeltplatz mit unseren Nachbarn (freiwillige Feuerwehr, die haben immer kalte Getränke :-)) noch einige Bier-Kaltschorlen später wurde es dann auch Zeit sich zu duschen und die Party zu rocken!

Und das taten wir (Heike, Jessi, Mario und ich, Rianne musste leider nach Hause), es wurde viel getanzt, gegessen, getrunken und gelacht. Highlights:

  • Spontane Selbsteinladung bei den Eltern von Thomas (45 Jahre), der gerade mit 2 Pizzen auf dem Weg zum Elternhaus in der Nähe war. Zur Info: Thomas (leicht angeschlagen) hatten wir gerade erst beim Pizzamann kennengelernt. Und so nahm uns Thomas mit zu seinen Eltern (Annemarie und Manfred: Ganz herzlichen Dank ! ), wo wir unsere Getränkewünsche voll ausleben durften: Für Heike gab es Schnaps-Cola, Jessi bekam die bestellte Weißwein-Schorle und Mario und ich tranken das gereichte Pils. Im Wintergarten saßen wir dann gemütlich bei Kerzenschein zusammen mit unseren neuen Freunden, schauten uns das Feuerwerk an und philosophierten über die plattdeutsche Sprache. Ein toller Abstecher!
  • Auf dem Open-Air direkt vor der Bühne auf der Tanzfläche wurde zu späterer Stunde spontan durch uns das Rudern zu „Aloha Heja He“ von Joachim Reichel auf dem Boden vorgemacht (ein Klassiker auf Emsland-Feten) und ein Großteil auf dem Platz machte gleich mit, so dass mehrere Fregatten auf dem Boden zum Rudern lagen.
  • Heike und Mario übten sich, auch direkt auf der Tanzfläche, im Schatten- und Schaukampf-Boxtraining
  • nach dem letzten Lied ging es zurück zum Zelt, allerdings war da (kurz vor 4?) noch nicht ans Schlafen zu denken. Somit: Rüber zu unseren Feuerwehr-Nachbarn und dort weiterzaubern. Die Kojen der eigenen Zelte wurden erst gegen halb 6 / 6 zum Anbruch des Tages bezogen

Alles in Allem war das wirklich eine super Veranstaltung, wo der Spaß eindeutig im Vordergrund stand. Mit unseren Feuerwehr-Zeltnachbarn haben wir uns übrigens im nächsten Jahr wieder verabredet zum Zelten. Horrido!