Münster Marathon, die verflixte Nr. 7

Am 10.09.17 lag Marathon Nr. 7 an: Der Münster-Marathon. So wurde dann schon am Abend zuvor das Equipment bereitgelegt, da ich am frühen morgen des Laufes noch anreisen und die Unterlagen holen musste.

Also wurde dann der Wecker für den 10.09. um 05:15 gestellt (genau meine Zeit für einen Sonntag), damit ich pünktlich im Auto starten konnte. Das Zeitmanagement passte schonmal: im Parkhaus meiner Wahl in Münster angekommen und pünktlich die Startunterlagen abgeholt konnte das Rennen starten. Ich hatte sogar noch Zeit ein wenig zu knipsen:

Um 09:00 Uhr wurde das Rennen mit ~2.000 Marathonis gestartet (sieht man mal von leichten Ladehemmungen beim Startschuss ab), ich fühlte mich gut und ging ohne Zeitdruck auf die Strecke. Als grobe Richtung wollte ich mich an dem 4:00-Stundenballon orientieren.

Beim Start traf ich dann noch Manfred, einen Laufbekannten von den Lauffreunden Emsland, mit dem ich dann die ersten km abspulte. Auch Tina, ebenfalls eine Lauffreundin von den Lauffreunden Emsland, gesellte sich zu unserer Runde. Und so waren wir die ersten ~25km in Gesprächen vertieft auf der Strecke unterwegs. Da war dann aber der Punkt, dass ich merkte: Heute wird es schwierig, die Kräfte schwanden, wir waren vielleicht für mich am heutigen Tag zu schnell gestartet (01:58 nach 21,1km). Es wurde immer zäher, so dass ich ab km 28 wirklich beißen musste. Dazu kam dann noch, dass ich meinen Puls nicht mehr herunter bekam. So wurde dies der erste Marathon, bei dem ich bei 2-3 km zum Ende hin ein paar Meter gehen musste.

Irgendwie habe ich dann aber die km abgerissen und war dann ab km 40 wieder besser drauf. Ich konnte die letzten km dann noch genießen und den unglaublich schönen Zieleinlauf in der Altstadt über den roten Teppich voll aufsaugen.

Am Ende stand dann netto eine 04:10:09 auf der Uhr, dies war aber für mich tatsächlich nur pro forma. Viel wichtiger für mich zu diesem Zeitpunkt: Ich hatte Hunger! Und so wurde für den Auto-Rückweg Burger King leer gekauft und danach direkt die Lengerich Kirmes unsicher gemacht mit eindeutig zu vielen Finisher-Bieren. Es gibt bestimmt für die Regeneration bessere Ideen. Aber wenige, die so lecker sind nach einem Marathon!

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