(23.04.17) Hamburg gefinished – und wie!

Hier reiche ich meinen kurzen Bericht vom Hamburg Marathon nach. Am Samstag, den 22.04. ging es direkt nach dem Einchecken im Hotel in Hamburg auf die Messe, auf der wir unserer Startunterlagen abholten. Wir sind in diesem Fall unsere Staffel (dazu gehörte u. a. auch meine Frau) und ich. Insgesamt waren wir gut vertreten von unserem Sportverein. Als Teilnehmer waren 3 Staffeln und ich als Einzelstarter in Hamburg zugegen. Nach der Abholung wurde natürlich die Messe noch begutachtet und jeder Stand besucht.

Am Abend trafen wir uns dann mit allen Mitreisenden zum gemeinsamen Abendessen in der „rheinischen Republik“ (Essen war wirklich gut!), so dass wir mit ~20 Personen zusammen aßen. Das war eine tolle Einstimmung auf das bevorstehende Rennen. Hier konnte auch noch einmal die bevorstehende Wette durchgesprochen werden. Die 3 Staffeln und ich als „Einzelgruppe“ traten gegeneinander an. Die 2 langsamsten Gruppen geben gemeinsam für alle 4 Gruppen einen Grillabend mit Getränken aus. Nach netten Gesprächen ging es dann für alle in die Hotelzimmer, um am morgen fit für den Start zu sein.

Sonntag morgen: Erst einmal der Check bezüglich des Wetters: Regenwahrscheinlichkeit ~60%. Na ja, egal, passendes Outfit angezogen, gefrühstückt und auf gings zum Startbereich. Erst einmal wurde der Kleiderbeutel an dem entsprechenden Stand abgegeben, danach noch einmal mit allen getroffen und die Renntaktik mit dem einen oder anderen besprochen. Und: Los geht’s!

Direkt im Startblock stand für mich fest: Der 3:45 Ballon musste es für mich heute sein, wie auch geplant. Obwohl die Vorbereitung leicht beeinträchtigt wurde durch meine Knochenhautentzündung am rechten Unterschenkel fühlte ich mich fit und locker. Der Startschuss fiel und es ging über die Ziellinie. Bis dahin war es trocken und es kam beim vorherigen Warten im Block bis zum Start sogar die Sonne heraus. Pünktlich zum Start aber regnete es wie aus Kübeln und es gesellte sich noch Hagel dazu. Somit war man ab km 5 komplett naß, ebenso beide Schuhe. Das konnten ja noch lustige 3,5 Std. werden…

Was soll ich sagen: Der Regen verschwand, man wurde wieder warm und locker. Die Beine funktionierten und das bekannt tolle Publikum in Hamburg peitschte einen nach vorne. Ich entschloss mich, den 3:45iger Ballon auf Schritt und Tritt zu folgen. Es muss bei km 20 gewesen sein, als ich mir vornahm: Überhole den Ballon! Ab da ging das Rennen los und der wiederholte Blick nach hinten: Wo ist der 3:45iger Ballon? Ich mache es kurz: Der Ballon blieb auf Distanz und bis auf einen frühen Hänger bei ~28 lief es sehr gut. Ich konnte meine persönliche Bestzeit verbessern auf netto 3:41:51 und sprengte damit mein festgelegtes Ziel für 2017 bereits im ersten Rennen. Ich war so glücklich im Ziel, eine Verbesserung der Zeit zu Hamburg 2016 von ~14 Minuten! Das Finisherbier (ich habe immer mind. eine Dose „echtes“ Pils im Wäscehbeutel) schmeckte unfassbar gut und es sollte nicht das Letzte gewesen sein an dem Tage…. 🙂

Ich konnte alle Staffeln hinter mir lassen und hatte somit auch unsere gemeinsame Wette gewonnen. Beste Staffel wurde im übrigen die, bei der meine Frau mit lief. Auch sie konnte sich im Vergleich zu 2016 steigern. Super Jessi!

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